Daniel geht

Unter Daniel geht fasse ich alle Schritte hin zu einer möglichen finanziellen Freiheit zusammen.

Auf eine Zeit nach der dem erreichen der Finanziellen Freiheit will ich vorbereitet sein. Nicht, dass ich dann vor lauter Verzweiflung doch noch länger arbeiten gehen muss.

Natürlich wäre es in Ordnung, schließlich kann aber muss ich das dann nicht tun. Aber ich kenne genug Menschen die mit der Umstellung enorme Schwierigkeiten hatten. Daher habe ich beschlossen einen harten Schnitt zu machen. Ich möchte mit 50 Jahren den Nord-Süd Trail laufen. Ein Fernwanderweg einmal durch Deutschland.

Jedoch für die Zeit danach bin ich mir unsicher. Was könnte ich dann tun?

Ursprünglich war meine Idee die Selbstversorgung aus dem Garten weiter auszubauen. Das habe ich auch immer noch vor, doch sehe ich ein, dass ein Kaltstart nicht unbedingt die beste Idee ist wenn ich nicht frustriert von den ganzen Fehlern, welche ich unweigerlich machen werde, irgendwann aufgeben möchte.

Daher Suche ich nach Möglichkeit wie ich schon jetzt zumindest mein theoretisches Wissen ausbauen kann. Mein praktisches Wissen scheitert noch an meiner Inkonsequenz. Am Besten finde ich die Möglichkeit über Bildungsurlaub zu arbeiten. Denn dabei hat man nicht nur den Vorteil der Ausbildung sondern auch zusätzlichen Urlaub. Mal sehen ob mir das gelingt für 2025.

-Daniel 21.12.2024

Finanzen und Orks

Eine Bestandsaufnahme

Tja, wie alt man werden kann ohne sich groß um seine Finanzen zu kümmern. Mitte Dreißig waren ich und D. Und nicht nur das, wir hatten sogar ein Haus gekauft und einen Sohn (und nen Hund). doch ein dumpfes Gefühl regte sich ganz tief. So ein Gefühl, das man zwar irgendwie hinkommt, aber doch nicht so recht weiß, was da eigentlich auf dem Konto passiert.

So ein Gefühl hatten wir in den letzten Monaten öfters, wie man hier im Blog nachlesen kann. Und D. hat dafür eine tolle Umschreibung gefunden: „Trommeln, Trommeln in der Tiefe…“ aus dem „Herr der Ringe“ die Szene als Pipin einen Stein in den Brunnen in der Zwergenmiene warf und dann das warten auf das Unheil, was sich schließlich durch Trommeln ankündigt.

Wir sitzen also in unserer eigenen Miene und haben den Stein selbst geworfen. Die Orks werden kommen, das ist nicht zu ändern. Irgendwann wird eine große Finanzielle Belastung kommen (Rohrbruch, Auto Reparatur, neuer PC, … ) und manche davon wissen wir schon (z.B. den Restwert der Heizung die wir z.Z. abbezahlen). Jetzt gilt es also die Schwerter zu ziehen und die Sinne zu scharfen.

Schauen wir mal durch die Tür wer da kommt. Eine Liste mit erwarteten Ausgaben war garnicht so einfach. Schlussendlich waren es folgende Dinge, die auch unsere Wünsche berücksichtigten:

Reperaturen am Haus (geschätzt 1500€)
Auto Reperaturen (geschätzt 1000€, es wir ja immer älter)
Jahresurlaub (geplant 800€)
Tierarzt (aus den letzten Jahren 100€)
Geburtstage und Hochzeiten (200€)
Neues Fahrrad (2700€ in 5 Jahren)
Dach neu eindecken (30000 in 5 Jahren)
usw.
Am Schluss kamen wir auf eine Monatliche Belastung von 1908,93€ … Uff

Dann mal die Fixkosten raussuchen und notieren. Eigentlich hatte ich schon keine Lust mehr als ich sah, was D.´s private Krankenkasse im Monat kostete. Dann noch zwei Handyverträge, Gas, Zinsen und Tilgung, Strom, Kita-Gebühren… ein Gesamtbetrag von 2765,52€… da blieb mir die Spucke weg.

Als letztes noch einmal grob überschlagen was wir an Lebensmittel Drogerieartikel und Kleidung und Hobbie ausgaben: 1459,45€

Das waren nicht nur ein paar Moriagoblins… das war eine verdammte Trollarmee!

Unsere Ausgaben im Monat inkl. der zu erwartenden Kosten betrug 6133,90€

Das war ein Schlag, den ich erst einmal verkraften musste. Vor nicht einmal 15 Jahren lebten wir beide jeweils noch in einem Zimmer und kamen mit 400€ im Monat aus. Nicht das man mich falsch versteht, das war kein schönes Leben und ich möchte nicht dahin zurück, aber das man innerhalb weniger Jahre so krass seine Ausgaben steigern konnte ist schon bemerkenswert.

Was wir jetzt genau damit anfangen, dass müssen wir erst einmal herausfinden. Denn während ich zu radikalen Lösungen tendiere (Handy kündigen, Versicherungen loswerden, weniger für Nahrungsmittel ausgeben) ist D. darauf bedacht den aktuellen Lebensstandard zu halten.