Minimalismus als Familie – der Auslöser

Bei uns hat es Angefangen mit dem Gegenteil von Minimalismus, nämlich dem Kauf eines Hauses. Zwei Häuser um genau zu sein (mehr vom was guten ist ja immer besser) und einem 2000qm Grundstück.

Das Haus

Schon beim Einzug hatte D. gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Er beschrieb es ungefähr so: „Ich hab nur eine Kiste in den Keller getragen und plötzlich ist er voll! Wie konnte das so explodieren?“

Damals fanden wir das noch lustig, dachten uns aber nicht weiter dabei.

In den ersten Jahren standen erst einmal andere Dinge an. Ein Gemüsebeet, den Garten verwildern, neue Möbel kaufen (wir waren ja von 60qm auf 200qm gezogen), ein Welpe großziehen (für das Sicherheitsgefühl hier im Hinterland), die Hochzeit im Garten und schließlich die Geburt unseres Sohnes.

Eines Tages, Debbie war noch Schwanger saßen wir auf dem Sofa und schauten Bilder vom Einzug. Plötzlich meinte sie „Wie haben wir es eigentlich geschafft uns so zuzumüllen?“ und tatsächlich, im Gegensatz zum Tag des Einzugs war das Wohnzimmer plötzlich übervoll mit Möbeln, Bücher und Kram.

Und jetzt?

Unser Beginn war das Buch Marie Kondo „Magic Cleaning“. Aber der eigentliche Augenöffner, dass vieles was sie sagte wir auch schon von unserer Ausbildung (beides Pädagogen) wussten nur nie für uns privat angewendet hatten.

Und so begann die Reise …

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